... über mich
Ich habe schon immer Comics und Comicfiguren gezeichnet. Während sich der Stil seit frühester Kindheit kaum entwickelt hat, so sind die Geschichten zwar auch nicht erwachsener geworden, aber zumindest kann man den Text in den Sprechblasen jetzt besser lesen.
Ich war im Jahre 2011 für den Deutschen Cartoonpreis nominiert. Außerdem war ich ebenfalls 2011 mit einem Comic in JAZAM vertreten.
Wenn ich nicht gerade Comics zeichne, dann bin ich selbstständiger Webdesigner und Anwendungsentwickler.
Ich bin verheiratet und lebe mit meiner Frau und unserem Sohn in Jever. Frau und Sohn finden sich in den Comics als Pissie und Teddy wieder.
Wer mir für meine Arbeit eine kleine Spende zukommen lassen möchte, der darf natürlich gerne den Spendenbutton oben in der Titelgrafik nutzen oder mich nach meinen Kontodaten fragen.
... über den Comic
Die Handlung dieses Comics spielt in der norddeutschen Kleinstadt Jever, in der der Autor mit seiner Familie wohnt. Dabei drehen sich die Geschichten meist um die Nachbarn des Autors (allesamt Garten-Nazis) und ihre speziellen Eigenheiten. Der Autor selber tritt dabei oftmals nur als Beobachter auf, aus dessen Sicht die Ereignisse geschildert werden.
Auch wenn die Figuren und Begebenheiten im Comic durch reale Personen und Geschehnisse inspiriert sind, so sind sie doch dem Medium entsprechend stark überzeichnet dargestellt.
![]() |
Der Autor dieses Comics ist nicht nur der Erzähler, sondern taucht auch aktiv in den Geschichten auf. Besondere Merkmale sind seine seltsame Frisur und die schönen Schuhe. |
![]() |
Pissie ist die Freundin des Autors und Mutter des gemeinsamen Sohnes, und als solche natürlich besonders leicht reizbar. Auffallend ist ihre Prinzessinnen-Krone. |
![]() |
Teddy ist der Sohn von Pissie und dem Autor dieses Comics. Er mag Eis und nicht so hoch schaukeln. |
![]() |
Erwin Hinrichs (Mülltonnen-Nazi) hat seinen Namen von den Mülltonnen, deren ordnungsgemäße Leerung er an den Abfuhrtagen gewissenhaft überwacht. Er ist besonders leicht reizbar und hat den "wütenden Blick". Kinder und Störungen seines gwohnten Ablaufes sind ihm ein Dorn im Auge. Neigt zu Überreaktionen. |
![]() |
Hubert Oltmanns (Flachdach-Nazi) ist Bewohner eines Flachdach-Bungalows. Er ist ein eher stiller Vertreter und fällt durch seine fast schon zwanghafte Vorliebe für geometrisch geformte Hecken und Büsche auf. Außerdem hat er ein großes Arsenal an Werkzeugen für jeden Zweck. |
![]() |
Wilfried Janssen (Schnee-Nazi) ist einer der Nachbarn und sticht vor allem durch den vermehrten Gebrauch der Schnee-Schippe hervor. An Wintertagen ist er fast rund um die Uhr damit beschäftigt seinen Gehweg schneefrei zu halten. |
![]() |
Miguel (Auffahrt-Nazi) lebt zurückgezogen hinter einer großen Hecke und einem blickdichten Tor und genießt innerhalb des nachbarschaftlichen Zirkels eines Sonderstatus. Er sagt nicht viel, aber wenn er etwas sagt, dann hat sein Wort Gewicht. Wahrscheinlich der reichste in der Nachbarschaft. |
![]() |
Darius von der Eichenaue ist ein Hund aus der Nachbarschaft, der immer wieder versucht sein Geschäft im Bereich der Vorgärten der Nachbarschaft zu verrichten. Leider wissen das die Nachbarn immer kreativ zu verhindern. |
Noch ein paar Worte zur Verwendung des Begriffs "Nazi" als Bestandteil der Namen der Figuren: Ich bin mir natürlich bewusst, dass ich mich mit dieser Namensgebung auf womöglich schwierigem Terrain bewege. Aber es wird ja auch keine Figur nur als "Nazi" betitelt, denn das sind sie ja nicht (mein Auffahrt-Nazi ist ja z.B. dunkelhäutig, also kann kaum ein Nazi sein), sondern eben als "Schnee-Nazi" oder "Mülltonnen-Nazi" etc. aufgrund ihrer individuellen Fanatismen. Wenn in späteren Folgen z.B. Figuren auftauchen werden, die tatsächlich rechter Gesinnung sind, sind die in der Nachbarschaft ähnlich willkommen sind wie der Hund, der immer sein Geschäft vor die Hecke verrichten will.
Namensgebungen mit "-Nazi" sind auch nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern sind mir schon seit längerem geläufig - und zwar nicht erst seit dem berühmten Garten-Nazi-"Skandal" von Reinhard Mey, sondern wurden schon "damals" während meiner Jugend von vielen Leuten benutzt. Eine Person, die beispielsweise Ordnung mag, würde übrigens auch nie als Nazi bezeichnet werden, sondern als Ordnungs-Nazi (und auch das erst, wenn sie es mit der Ordnung stark übertreibt). Ich selber bin übrigens so ein Ordnungs-Nazi, wenn es um meinen Arbeitsplatz geht. Da gehört alles an seinen Platz. Pissie ist da eher ein Ordnungs-Asi, was das Gegenteil von Ordnungs-Nazi ist (und nicht, wie man vermuten würde, ein Ordnungs-Bolschewik ;) ).
Im englischen Sprachraum ist übrigens die Verwendung von "Nazi" als Wortbestandteil durchaus geläufiger, Beispiel hier sind der "grammar nazi" oder der "spelling nazi" (hier gut erklärt), die sich besonders für korrekte Grammatik und Rechtschreibung einsetzen. Auch diese beiden Bezeichnungen würde ich mir durchaus selber geben. Ich würde mich allerdings niemals als "Nazi" bezeichnen lassen, denn das wäre eine Beleidigung.
Ein Blick ins Wiktionary bringt übrigens eine gute Formulierung, was die Bedeutung von Nazi angeht. Demnach ist ein Nazi auch jemand, "der die eigenen Verhaltensnormen absolut stellt und anderen aufzwingt". Dort steht übrigens auch, dass "Nazi" seit der Mitte des letzten Jahrhunderts als Vorname (z.B. als Koseform für "Ignatz" oder "Ignatius") gebräuchlich ist. Das ist selbst mir zu viel.
... über diese Seite
Diese Seite ist aufgebaut auf einer Redaxo-Installation, das Herzstück der Seite - der Comic-Bereich - ist eine Eigenentwicklung.
Die Comics entstehen auf einem Wacom Intous3-Grafiktablett mit den Programmen myPaint und Gimp unter der jeweils aktuellsten Kubuntu-Version und stehen unter einer Creative-Commons-Lizenz. Die Comics entsehen dabei also komplett mit freier Software.








